Südostasien 2019

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10. Mai 2019

Siem reap 🌇

Siem Reap ist für viele Reisende nur der Ausgangspunkt, um die bekannte Tampelanlage Angkor Wat zu besichtigen. Doch da wir beide gesundheitlich etwas angeschlagen waren, entschlossen wir uns, etwas länger zu bleiben. Dadurch konnten wir die Stadt abgekoppelt von Angkor Wat besichtigen und genießen.

Schon auf der TukTuk-Fahrt vom "Drop-Off-Point" der Busfahrt zu unserem Hostel sahen wir die hell erleuchteten Nachtmärkte und den Trubel auf der Straße. Uns wurde bewusst, dass Siem Reap mehr zu bieten hat als nur den Ausgangspunkt zur Tempelbesichtigung.

Die Nachtmärkte sind in einer zugegebenermaßen ziemlich touristischen Ecke von Siem Reap überall verteilt. Wir verbrachten viel Zeit damit, durch die engen Gänge zu schlendern und uns die teils sehr bizzaren Waren anzuschauen und ab und zu auch mal zuzuschlagen.

Ähnlich viel Zeit wurde in die Erkundug der Straßen der selben Ecke gesteckt. Diese tragen auch liebevoll den Namen: "Pub Streets". Doch in diesen Straßen kann man auch neben dem Besuch der Pubs genauso viel Zeit in den kleinen Restaurants, Staßenständen und kleinen Boutiquen verbringen.

Dort trafen wir auch an einem Abend eine ehemalige Klassenkameradin, die zufällig auch eine Reise durch Südostasien macht. Dies war eine super Gelegenheit um unsere Erfahrungen und Eindrücke auszutauschen.

Auf unserer Suche nach weiteren Aktivitäten, welche nicht die Abenddämmerung benötigten, stießen wir schließlich auf einen alten Herren, welcher versteckt in einer Gasse eine beeindruckende Ausstellung an Miniaturmodellen der Tempel von Angkor angefertigt hat. Die detailreichen Meißeleien waren sehr schön anzusehen, doch die Lebensgeschichte des Bildhauers noch viel eindrucksvoller. Er erzählte uns von seiner Zeit während der Herrschaft der Roten Khmer, wie er viele seiner Freunde verlor und dass er später eine Steinskulptur von Angkor Wat für den König konstruierte, sowie lange Zeit bei der Restauration der tatsächlichen Tempel von Angkor mitgeholfen hat. Nun in Rente, setzte er sich daran über jahrelange Arbeit die Tempel als Miniatur nachzubauen.

Doch nicht nur in Angkor kann man Tempel bestaunen, da auch Siem Reap einige zu bieten hat. Die zwei besichtigten entpuppten sich als große Parkanlagen mit mehreren Bauwerken. Hier verbrachten Mönche und auch Nicht-Mönche ihre Zeit.

Siem Reap hat einen ganz eigenen Charme und einiges mehr zu bieten als nur den Startpunkt der Besichtigungstour von Angkor Wat.

Natürlich waren wir auch dort, doch dieser Besuch hat seinen eigenen Eintrag verdient.

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