Südostasien 2019

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5. Mai 2019

Ho chi minh STADT 🌆

Nach vielen ländlicheren Gebieten und kleineren Städten wartete in Ho Chi Minh Stadt wieder das Großstadtfeeling auf uns. Im Vergleich zu Hanoi hat HCMS eine deutlich modernere und westlichere Atmosphäre, mehr Hochhäuser, dafür weniger Parks und Grünflächen.

Auch beim Essen fällt die Tendenz zum westlichen auf, so gibt es hier einige Italiener und auch viel amerikanische Küche.

An unserem ersten Tag schauten wir uns wie gewohnt im Stadtzentrum um, fanden dabei eine Straße gefüllt mit Clubs und Bars. In einer davon genossen wir den Abend mit lauter Musik, guter Stimmung und viel zu teurem Bier (3€).

Den zweiten Tag begannen wir mit dem Besuch des Kriegsreste-Museums, welches einen interessanten und aufschlussreichen Einblick in den Vietnamkrieg gab. Unter anderem konnte man eine umfangreiche Bildergalerie von Fotografien aus Kriegszeiten bestaunen und die oft sehr traurigen Geschichten dahinter erfahren.

Nach einem kurzen Hitzeschock beim verlassen des klimatisierten Museums besuchten wir die weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt, darunter der Wiedervereinigungspalast, das People's Committee, die alte Post und der Ben-Thanh-Markt, welcher eine riesige Auswahl an Klamotten, Krimskrams, Souvenirs, Essen und Kaffeesorten bot. Was uns hier direkt auffiel war die sehr skurile Preisbildung der Ware. Bei der Frage nach dem Preis für ein Produkt wurde zuerst ein relativ hoher Betrag angesetzt. Wandte man sich vom Händler ab, so wurde einem meist schon direkt die Hälfte des Preises angeboten, teilweise hätte man die Produkte wahrscheinlich sogar für ein drittel des Anfangspreises erwerben können. Daher als Tipp für die dortigen Märkte: Nie das Handeln vergessen, auch wenn der Preis schon vergleichsweise günstig scheint.

Am Abend besuchte ich eine im 29. Stock gelegene Skybar, Raphael fühlte sich nicht gut, weshalb er im Hostel blieb. Zwar war das Bier hier relativ teuer (4,50€) und ich wahrscheinlich ein wenig underdressed neben den anderen fein gekleideten Besuchern, doch der Ausblick von dort oben hat sich aufjedenfall gelohnt und man konnte das nächtliche Treiben und die vielen Lichter aus der Vogelperspektive betrachten. Leider konnte die Kamera meines neuen 45€-Smartphones der wahren Aussicht nicht gerecht werden.

Den zweiten Tag verbrachten wir auch in der Stadt und gingen abends ins Kino um uns "Avengers: Endgame" anzusehen, zwar mit vietnamesischen Untertiteln, dafür auf Englisch und für nur 3€ pro Ticket.

Am dritten und letzten Tag blieben wir vormittags wegen Erkältung beide im Hostel, nachmittags ging es dann zum Bitexco Financial Tower, wo wir aus dem 51. Stockwerk die Stadt bei Sonnenuntergang von oben betrachteten. Leider konnten wir auch hier keine ordentlichen Bilder aufnehmen, da die Glasscheiben nicht wirklich sauber waren.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Bus über die Grenze nach Phnom Penh, Kambodscha. Von unseren dortigen Abenteuern werdet ihr als nächstes erfahren.

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