Südostasien 2019

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1. Mai 2019

Mui NE 🏜️🏞️

Überraschenderweise wurden wir für unsere vierstündige Fahrt von Dalat nach Mui Ne in einem Sleeper-Bus einquartiert. Also ging es liegend durch die engen Haarnadelkurven und über schlecht preparierte Wege um aus der Bergregion von Dalat wieder ans Meer zu gelangen. Diese Fahrt an steilen Klippen und Seen vorbei war vermutlich eine der schönsten und gleichzeitig für den Magen anstrengendsten Busfahrten die wir je erlebt hatten. Wir kamen schließlich, über einige Umwege welche sich in vietnamesischer Manier nicht für Ausländer erschließen lassen, in Mui Ne an. Dort hatten wir geplant, eine Nacht zu bleiben, direkt morgens um 4:00 Uhr eine Tour zu den Hauptattraktion der Region (Dühnen und Fairy Stream, aber dazu später mehr) zu machen und Nachmittags im Bus nach Ho Chi Minh Stadt zu sitzen. Kaum angekommen waren wir uns nicht mehr so sicher ob eine Nacht reichen würde. Uns erwartete eine Pool-Anlage samt Bar, Restaurantbereich und ein Haufen Aktivitäten.....und das ganze für knapp 1,80€ die Nacht!!!! Also entschlossen wir uns doch ziemlich schnell nach dem Family-Dinner unseren Aufenthalt um eine Nacht zu verlängern. Family-Dinner ist übrigens eine Option, welche von vielen Hostels angeboten wird, bei dieser kann man sich ein paar Stunden vorher einschreiben, um dann an einer langen Tafel mit vielen anderen das Abendessen zu genießen und sich kennenzulernen. Ein abendliches Bierpong-Turnier bestätigte unsere Entscheidung zu verlängern, doch all zu lange konnten wir die ausgelassene Atmosphäre nicht genießen, da es ja am nächsten Morgen gleich um 4:00. Uhr weiter ging zu den besagten Attraktionen.

Gesagt getan. Wir quälten uns aus unseren Betten, schleppten uns zum Treffpunkt und warteten noch knapp 20min auf den Bus.

Als erstes ging es zu den weißen Dühnen um dort den Sonnenaufgang zu genießen.

Trotz Wolken war es ein sehr schöner Moment und man konnte den super weichen Sand und den Blick auf die Dühnen sehr genießen.... Wenn man absieht von den vielen Quads, welche schon früh am Morgen über die Dühnen bretterten, um die Scharen von Touristen zu kutschieren.

Nach einer weiteren kurzen Busfahrt erreichten wir als nächstes die roten Dühnen. Diese sind deutlich kleiner, aber durch ihre rötliche Färbung doch ziemlich schön.

Auf dem Weg zu den berühmten Fairy Streams hielten wir noch kurz an einem Fischerdorf an. Auf dem Meer sah man sehr viele kleine Fischerboote und der Strand war voll von Männern und Frauen, welche den Fang sortierten und abwogen.

Nun ging es endlich zu den Fairy Streams. Dieser "Stream" ist ein sehr flacher Bach, welcher über lehmig roten Boden fließt. Er ist auf der einen Seite von saftig grünen Wäldern begrenzt und auf der anderen von steilen Kalksteinformationen.

Unser Fahrer hatte uns 45min Zeit gegeben um diese zu erkunden. Ein Großteil unserer Gruppe machte an einem umgefallenen Baumstamm kehrt um ganz sicher rechtzeitig zurück zu sein. Zu dritt entschlossen wir uns allerdings noch etwas weiter zu laufen. Am Ende unseres kleinen Abenteuers wartete ein sehr kleiner Wasserfall auf uns. Allerdings mussten wir uns nun beeilen um rechtzeitig zurück zu kommen. Als wir den Bus erreichten waren ziemlich genau 47min vergangen und der Bus war schon am abfahren. Laut rufend erreichten wir schließlich doch noch gerade so den Bus und konnten dann in Ruhe zurück fahren. Da wir ja noch eine weitere Nacht gebucht hatten, konnten wir den Rest des Tages am Pool entspannen. Abends trafen wir noch ein paar coole Leute und brachen dann früh am nächsten Morgen nach Ho Chi Minh Stadt auf.

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