Südostasien 2019

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29. April 2019

Da lat 🏙️🛵

Nach einigen Küstenstädten war unser nächstes Ziel die im Inland gelegene Stadt Da Lat, die Stadt des ewigen Frühlings. Aufgrund ihrer hohen Lage ist das Klima hier etwas kühler als üblich, was uns sehr gelegen kam. 

Den ersten Tag nutzten wir zur Erkundung der Stadt und besuchten das sogenannte "Crazy House", welches, wie der Name schon verrät, kein normales Haus ist, sondern aus vielen geschwungenen Formen und in sich verschlungenen Treppen besteht. Folgte man diesen Treppen, so entdeckte man immer wieder neue Räume und sonstige Gebilde. Immer wenn man dachte, man hätte alles gesehen, fand man etwas ganz neues.

Bei der Erkudung der Stadt fanden wir einige Parks, die um den großen zentral gelegenen See verteilt waren. Außerdem schauten wir uns das unterirdische Einkaufszentrum an und nahmen dort bei einem koreanischen Restaurant unser Mittagessen zu uns.

Zumindest versuchten wir dies, denn die Schärfe der Malzeit war sehr ausgeprägt. Mit halb verbranntem Mund schauten wir uns die anderen Läden an und fanden bei einer Bäckerei unsere Erleichterung. Nie hätten wir gedacht, dass ein einfaches Teilchen derart heilende Kräfte besitzt. 😄

Den Abend vebrachten wir auf dem Nachtmarkt und ließen ihn ausklingen in der "Maze Bar", welche von einem Schüler des Architekten des Crazy House erbaut wurde und ebenso verrückt war. Auch hier gab es unglaublich viele Räume und Gänge zu erkunden. Das ganze war diesmal als Bar ausgelegt mit einigen Sitzmöglichkeiten in allen Ecken des Hauses und auch im ebenso interessanten Außenbereich ausgestattet.

Am nächsten Tag mieteten wir uns mal wieder Motorroller. Auf dem Tagesprogramm standen zwei Wasserfälle. Zuerst besuchten wir die sogenannten Datanla-Wasserfälle. Von diesen waren wir ein wenig enttäuscht, da sie ausgebaut waren zu einer Art Freizeitpark. Neben dem Eintritt musste man für jede Attraktion einzeln bezahlen. Dies gipfelte darin, dass man, um die untere Hälfte der Fälle zu sehen, ein weiteres Ticket kaufen musste. 

Ein wenig deprimiert machten wir uns auf den Weg zu den Elephant Falls. Um dort hinzugelangen mussten wir allerdings erst zurück in die Stadt Dalat fahren, was nicht die optimale Umgebung für Fremde ist. Dies liegt ausnahmsweise nicht am unüberschaubaren Verkehr, sondern an den hunderten winzigen Gässchen in welchen man sich extrem schnell verfährt. Doch wir schafften es aus dem städtischen Labyrinth heraus und fuhren endlich in Richtung der Wasserfälle.

Die Strecke schlängelte sich zwischen den Bergen hindurch und bot uns unglaubliche Ausblicke auf die bergig grüne Landschaft.

Zu Mittag aßen wir auf dem Weg in einem Lokal welches umringt von Kaffeeplantagen die Umgebung überblickte. Als wir um Auskunft fragten, wie weit die Attraktion noch entfernt sei, sagte man uns noch knapp 15min Fahrt. Als wir nach ca. 30min immer noch kein Schild erblickten welches die berühmten Fälle ankündigte, wurde uns bewusst, dass wir uns wohl verfahren hatten. Auf unser Nachfragen erhielten wir nur verwirrte Blicke und keine Auskunft. Wir fuhren noch knapp eine Stunde hin und her bis wir schließlich auf eine kleine Seitenstraße stießen, die uns zu den Fällen führte. Allerdings mussten wir feststellen, dass die Fälle um 17:00 Uhr schließen und wir diese um ein paar Minuten verpasst hatten. Ohne große Hoffnung fuhren wir trotzdem auf den Hof, wurden jedoch vom Wärter wieder weggeschickt. Enttäuscht schauten wir uns die angrenzende Pagode an, nur um selbst von Buddah ausgelacht zu werden.

Kaum hatten wir beschlossen, uns die Fälle wenigstens von der Ferne anzusehen, sprach uns der besagte Wärter an, ob wir nicht doch zu der eigentlichen Attraktion wollen. Natürlich waren wir sofort dabei, bezahlten den von ihm genannten Betrag (nicht mehr als der Eintritt sowieso gekostet hätte), und liefen zu den Fällen. Diese sind deutlich weniger touristisch ausgebaut und noch in ihrer wahren Natur zu bewundern.

Im Hostel gab uns ein anderer Reisender den Tipp, dass Mui Ne eines seiner Highlights war im Süden Vietnams und so entschieden wir uns, dies als Zwischenstopp vor Ho Chi Minh Stadt einzuplanen. Am nächsten Tag traten wir die vierstündige Busfahrt dort hin an.

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