26. April 2019
Hoi an 🏮🌇
Dieses Mal ausgeschlafen begannen wir den ersten Tag in Hoi An mit der Erkundung der Altstadt. Diese ist wahrscheinlich das größte Highlight von Hoi An. Hier reiht sich ein altes Gebäude ans nächste, meist in Gelb- oder Ockertönen angestrichen und mit Lampions geschmückt, beherbergen sie Cafés, Restaurants, Kunstgalerien und vor allem Geschäfte für Klamotten und Lederwaren.

Hier erhandelten wir uns das ein oder andere Schnäppchen, darunter Echtleder-Sandalen für 13€ und Flipflops für knapp 4€. Das Erkunden der Altstadt füllte unseren ersten Tag, da man in jedem kleinen Gässchen etwas neues fand.
Am darauffolgenden Tag liehen wir uns Fahrräder (wie gewohnt perfekt auf unsere Größe zugeschnitten...) und machten uns auf zum Strand. Hier erfrischen wir uns im Meer, das eine angenehme Kühle hatte, und entspannten beim Meeresrauschen.
Für den dritten Tag war ein Kochkurs geplant, den wir morgens auch antraten. Zu Anfang gingen wir mit unserer Guide über den Markt und kauften die nötigen Zutaten ein.

Nach einer kurzen Bootstour kamen wir an einer Gruppe von unscheinbaren Bambushütten an, in denen die Kochutensilien schon bereit lagen.

Als erstes bereiteten wir die Nudelsuppe vor. Wir schmissen Knochen, Gewürze, Zwiebeln und Knoblauch in einen Topf gefüllt mit Wasser und ließen das ganze köcheln.
Dann bereiteten wir zwei Varianten von frischen Frühlingsrollen zu. Eine vegetarische Version, welche mit Kräutern, Salat und Tofu gefüllt wurde und eine Variante, bei der der Tofu durch Shrimps und Schweinefleisch ersetzt wurde. Diese wurden in Reispapier gewickelt, in eine ebenfalls selbst zubereitete Soße gedippt und konnten durch ihren frischen Geschmack überzeugen.

Das zweite Gericht waren Reispfannkuchen, welche ähnlich wie die Frühlingsrollen belegt wurden. Sie schmeckten ebenfalls sehr frisch und waren zugleich angenehm knusprig.

Gericht Nr. 3 waren Nudeln mit Gemüse und Shrimps, welche in der Pfanne zubereitet wurden.

Nach den drei Gerichten waren unsere Bäuche zwar schon gesättigt, jedoch wartete die anfangs aufgesetzte Suppe noch auf uns. Diese wurde mit Reisnudeln, Gemüse und Rindfleisch kombiniert und war ein gelungener Abschluss.

Die nächsten Tage verbrachten wir größtenteils in der Altstadt und probierten uns dabei durch die Restaurants und Cafés, die Hoi An zu bieten hat. An einem Morgen standen wir bereits um 4:30 Uhr auf und beobachteten das morgendliche Stadtleben: keine Touristenscharen auf den Straßen, Händler bauen ihre Stände auf, einige Einheimische beginnen ihren Tag mit Frühsport oder Dehnübungen.
In diesem Zustand war das beliebte Touristenziel ganz anders zu erleben.
Am letzten Tag machten wir uns abends auf und traten die 13-stündige Fahrt mit dem Sleeper-Bus nach Da Lat an.