8. April 2019
Die ersten Tage in hanoi ⛩️
Unser erstes Ziel unserer zweimonatigen Reise: Hanoi. Hier sollten wir in die Kultur, das Klima und die Atmosphäre Vietnams eingeführt werden. Doch erst mussten wir irgendwie dort hin gelangen. Nach einem elfstündigen Flug, einem siebenstündigen Zwischenstopp in Guangzhou, China und einem weiteren zweistündigen Flug, waren wir endlich angekommen. Ein Bus für die Fahrt zum schon im Vorraus gebuchten AirBnb war schnell gefunden. Die 40-minütige Fahrt gab uns schnell einen ersten Eindruck von der Stadt: voll, ungeregelter Straßenverkehr und viel Grün.
Schon auf dem Weg zu unserer Unterkunft mussten wir mehrere Straßen überqueren, was sich als Abenteuer herausstellte. Rotphasen, rechts vor links und Verkehrsschilder existieren nur in der Theorie. Schnell lernten wir, dass einfach durch zu gehen die einzige Lösung ist.

Der erste Abend war durch die verzweifelte Suche nach etwas essbarem in der Altstadt gezeichnet. Auf dieser Suche lernten wir die Altstadt Hanois näher kennen. Auch löste sich unser Verkehrsproblem, da das Stadtzentrum am Wochenende für jeglichen Verkehr gesperrt ist. Die chaotischen Straßen verwandelten sich in eine Fußgängerzone mit Strasenkünstlern, Cafés und Märktständen.

Am darauffolgenden Tag ging es ins Ba Dinh District, dieses liegt westlich der Altstadt. Dort befinden sich die Regierungsgebäude sowie das Ho Chi Minh Mausoleum. Diese waren nur von außen zu bewundern, da der Eintritt untersagt ist. Auf dem Weg zu einer der berühmtesten Pagoden Hanoi's schritten wir durch einen der vielen Parks, welche diese Stadt zu bieten hat.

Aufgrund unserer falsch gestellten Uhr (weiterhin chinesische Uhrzeit) dachten wir, dass diese an diesem Tag nicht mehr öffnen würde (später stellte sich heraus, dass es nur eine Mittagspause war).
Auf dem Weg zurück in die Altstadt, fanden wir viel kleine und verwinkelte Gässchen, gefüllt mit Cafés und street food Restaurants. Ebenfalls kamen wir auf diesem Weg an einer der berühmtesten Straßen Hanois vorbei: eine Straße auf welcher in mitten des engen Baustils eine Eisenbahnstrecke verläuft.

Dort aßen wir auch die bis jetzt beste Pho Bo, die wahrscheinlich bekannteste vietnamesische Suppe.

Zurück in der Altstadt genossen wir noch, bei einem kalten Bier, den warmen Abend und tauschten uns mit andere Reisenden aus (TIPP: Das Bier ist in einem der direkt neben den eigentlichen Bars liegenden Restaurants für die Hälfte, ca. 0,80€, zu haben bei gleicher Atmosphäre).

Am dritten Tag verschlug es uns ins Französische Viertel. Hier begaben wir uns in einen weiteren idyllischen Park in mitten der Großstadt, welcher dem Central Park in NY in nichts nachsteht.

Auch an diesem Tag genossen wir die Mittagshitze bei eisgekühlten Cafés. Auf dem Weg zum Dong-Xuan-Markt überließ uns eine Frau auf der Straße überraschenderweise zwei Tickets für eine der berühmten Wasserpuppen-Vorstellungen, die sie anscheinend nicht besuchen konnte.

Nach dem knapp einstündigen Konsum dieses - zugegebenermaßen sehr bizarren - Teils der vietnamesischen Kultur, begaben wir uns zum Markt und schlenderten vorbei an den Ständen, die so ziemlich alles baten - alle Marken mit Rang und Namen, ob Original oder Fälschung war für uns nicht immer zu erschließen. Auch diesen Abend ließen wir mit einem kühlen Getränk ausklingen. Wir bleiben noch zwei weitere Tage in Hanoi, in welchen eine Street-Food-Tour geplant ist, um auch die exotischsten Gerichte zu probieren. Danach geht es weiter zur Ha Long Bucht.
Wir lassen von uns hören!