Neuseeland 2019

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20. Mai 2019

Kaikoura & Nelson 🏞

Bewaffnet mit unseren insgesamt 40 kg Gepäck machten wir uns morgens um 6:20 Uhr auf, einmal durch die ganze Stadt zur Pick-Up Station unseres Busses. Dort angekommen trafen wir auch schon auf die ersten stönenden Deutschen mit ebenso schwerem Gepäck. Nach kurzem Austauschen sammelte der Bus uns ein und die Fahrt nach Kaikoura konnte beginnen. Auf der 7-stündigen Busfahrt schlossen wir schnell Freundschaft mit den anderen stönenden Deutschen Helena und Simon. Die Busfahrt stellte sich jedoch nicht als eine langweilige, eintönige heraus sondern lustige Busfahrer, Musik und viele junge Leute waren die perfekte Mischung für die bevorstehende Fahrt. Durch natürlich fleißiges Lesen im Reiseführer wussten wir, dass es sich bei Kaikoura nicht um eine Weltstadt handelt. Aber nur eine lange Straße mit ca. 5 Läden und einem Hostel hatten wir nicht erwartet. Dieses wurde dann fast vollständig durch unseren Bus gefüllt. Beim Betreten unseres 8er Schlafsaales erlitt Kathi beim Anblick ihres Bettes einen regelrechten Schock: Überall fremde Haare, Dreck... an dieser Stelle möchten wir nicht weiter ausführen. Ihr wurde klar, ihr mitgebrachter Schlafsack wird wohl in den nächsten Nächten ihr bester Freund werden. Nach dem ersten Schock beschlossen wir aufgrund des guten Wetters die einzige Attraktion des Ortes, Seehunde und Wale, aufzusuchen. Nach 7 km entlang der Küste und Aussicht auf einen einzigen Seehund drehten wir leider enttäuscht um. Die Aussicht auf eine tolle Nacht wurden durch das Betreten der dortigen Gemeinschaftsküche noch einmal mehr gesenkt. Die Nacht lagen wir aufgrund eines schnarchenden Walrosses in unseren Betten wach. 

Auf der Weiterfahrt am nächsten Tag war uns klar, dass ab diesem Zeitpunkt Hostelworld nach Bewertungen und Sauberkeit der Unterkünfte durchsucht wird und auf eigene Faust vorgebucht wird. Angekommen in Nelson war Kathis einzige Sorge ein sauberes Bett. Mit überaus kritischem Blick wurde die nächste Unterkunft begutachtet und für sauber und gut klassifiziert. Nun war der Tag gerettet. Auf unserem Plan für die nächsten zwei Tage standen das Erkunden der Stadt und des Hafens sowie ein Tagesausflug zum Abel Tasman National Park. Von beiden Punkten war der Ausflug zum Nationalpark unser persönliches Highlight. Mit einem Wassertaxi zuerst entlang der Küste bis zur Anchorage Bay. Dort abgesetzt standen wir an einem goldenen Strand mitten im nirgendwo. Im Rücken der Dschungel, zu unseren Füßen goldener Sand und so weit das Auge reichte hellblaues Wasser. Von nun an hieß es für uns 12 km durch den Dschungel bergab, bergauf, an Küsten entlang bis hin zu unserem Abholpunkt am Anfang des National Parks. Abends hieß es dann leider schon wieder für uns alles waschen und zusammenpacken. Unser nächstes Ziel heißt Westport, ein kleines Örtchen an der Westküste.

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