28. April 2019
Tag 27 - 26. Etappe
25 km von Laguna de Castilla nach Triacastela.
Am Morgen konnten wir noch einmal einen schönen Blick in das Tal werfen, aus dem wir gestern „herausgeklettert” waren.

Danach ging es weiter den Berg hinauf, immer noch steil, aber wenigstens auf besseren Wegen, also ohne Steine und Matsch. Der Weg führte parallel zur Straße durch den Wald, weshalb wir noch vor der Sonne geschützt waren. Nach einem finalen, besonders steilen Stück, hatten wir den höchsten Punkt des letzten Berges mit 1335 Höhenmetern erreicht. Hier stand zum Glück eine Bar, in der wir erstmal eine Pause einlegten.
Danach ging es wieder an einen langgezogenen Abstieg. Da hier aber nur vereinzelte Bäume standen, die wenig Schatten warfen, waren wir der Sonne hilflos ausgeliefert und es wurde ziemlich warm.
In Triacastela angekommen, waren wieder alle Doppelzimmer belegt. Den vielen vorgefahrenen Rucksäcken zu urteilen, die hier schon standen, wahrscheinlich wieder alle reserviert. Also ging es wieder in ein 12-Betten-Zimmer, gemeinsam mit vier Pilgerinnen aus Korea und einem Pilgerpaar. In der Eingangshalle der Herberge war eine Karte aufgehangen, auf der die Pilger ihr Heimatsland mit einer Flagge markieren durften. In Südkorea und vielen europäischen Ländern steckten viele Fahnen, in Deutschland allerdings eher weniger, obwohl Deutschland statistisch gesehen das Land ist, aus dem die meisten Pilger kommen.
